Gift



Graphic Novel

Text und Szenario: Peer Meter, Storyboard und Zeichnungen: Barbara Yelin
Reprodukt, ISBN 978-3-941099-41-8, 200 Seiten, s/w,
Klappenbroschur, 20 x 25,5 cm Euro 20.- / sFr 35.50

Erhältlich im Buchhandel oder hier





 Im März 2011 erschien Gift in der Graphic Novel Edition
der 
Süddeutsche Zeitung Bibliothek.
Hardcover, 200 Seiten, sw, 14,90 €, ISBN 978-3-86615-870-2





Die französische Ausgabe erschien im April 2010 bei Actes Sud, Paris.
Weiter Infos finden sich hier und auch hier

Die spanische Ausgabe erschien im Oktober 2011 bei Sins Entido, Madrid.



Die niederländische Ausgabe erschien Im November 2014 bei Xtra


Gift war auf dem 14. Internationalen Comic Salon Erlangen nominiert für den
Max und Moritz-Preis in der Kategorie Bester deutschsprachiger Comic.




Still, alles still, als wär die Welt tot.
Georg Büchner Woyzeck



Gesche Gottfried vergiftete von 1813 bis 1827 in Bremen fünfzehn Menschen, darunter ihre Eltern, Kinder und Ehemänner. Mindestens neunzehn weiteren Personen gab sie von 1823 bis 1828 wiederholt Gift in nichttödlicher Dosis. 1828 wurde sie verhaftet, 1831 in öffentlich durch das Schwert hingerichtet.


(c) Barbara Yelin/Reprodukt

Eine junge Schriftstellerin erhält im Jahre 1831 vom Leipziger Verleger Brockhaus den Auftrag, eine Reisebeschreibung über die freie Hansestadt Bremen zu verfassen. Um Material für dieses Buch zu sammeln, begibt sie sich auf die Reise nach Bremen, ohne zu ahnen, einen Tag vor der Hinrichtung der Giftmörderin Gesche Gottfried in der Stadt anzukommen

 (c) Barbara Yelin/Reprodukt

Sie trifft auf eine von der bevorstehenden Hinrichtung atmosphärisch aufgeheizte Stadt und ist vom ersten Augenblick an von Misstrauen umgeben. Ohne es zu wollen, wird sie tiefer und tiefer hineingezogen in eine Kriminalaffäre, die in ihren Dimensionen nicht zu erfassen ist. Je mehr sie aber erfährt über diese Gesche Gottfried, desto stärker zeigt sich nicht nur die Hilflosigkeit der Stadt im Umgang mit einer Serienmörderin, es wird auch deutlich, dass ihrer Gesellschaft, das Bremer Bürgertum, mit allen Mitteln versucht, eine Mitverantwortung an einer beispiellosen Mordserie zu verschleiern.


(c) Barbara Yelin/Reprodukt

Doch noch etwas anderes zeigt sich an dem Kriminalfall mit ungeheuerlicher Wucht: die Unterdrückung der Frau in einer von Männern beherrschten Welt. Und so meint unsere Schriftstellerin zu ihrem nicht geringen Schreck, Gemeinsamkeiten mit Gesche Gottfried zu entdecken, einer Frau, die in rücksichtsloser Schärfe gegen ihre Mitwelt vorgegangen ist.


(c) Barbara Yelin/Reprodukt




                                                                                    
                                                                                       

Wer mehr über die Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried erfahren möchte, dem sei mein Sachbuch Gesche Gottfried - Eine Bremer Tragödie empfohlen.



                            

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Einen umfangreichen Einblick in die Rezeption von Gift in Deutschland und Frankreich gibt es hier und auf meiner Homepage unter Pressespiegel.




         Ein Filmbeitrag vom NDR-Kulturjournal über unsere
      Graphic Novel Gift ist hier zu sehen
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